Einladung zur
Informations- und Diskussionsveranstaltung über das (Anti)zuwanderungsgesetz |
Samstag, 27.11. 2004, Audimax der Humboldt-Universität Unter den Linden 6 9.30 bis 18.00 |
Übersetzung in: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch, Russisch |
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10.00 - 13:00 Vorsträge von RechtsanwältInnen
13:00 - 14:00 Pause
14:00 - 16:00 Fragen und Diskussionen über Perspektiven
An
Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Organisationen und sonstige Einrichtungen
von MigrantInnen und Flüchtlingen
Liebe Freunde,
was uns, Menschen mit Migrationshintergrund, in Form von institutioneller und gesellschaftlicher Ausgrenzung,Abschottung, Diskriminierung, Einschüchterung bis zum körperlichem Angriff seit Jahrzehnten in diesem Land widerfährt, ist eine von der Öffentlichkeit bewusst verdrängte Realität.
Während das zum 1.1.2005 geltende Zuwanderungsgesetz uns nach wie vor als unerwünschte Menschen zweiter, dritter Klasse degradiert, sorgt der seit dem 11.9 aufgeblähte Sicherheitswahn für eine gezielte Kriminalisierung grosser Teile der als „Ausländer“ stigmatisierten MigrantInnen und Flüchtlinge.
Uns ist es bewusst, dass die unter deutscher Führung europaweit betriebene „Ausländer- und Flüchtlingspolitik“ samt innerer und äusserer Festungen im unmittelbaren Zusammenhang mit den repressiven und ausbeuterischen Verhältnissen in unseren Herkunftländern steht. Die Schreibtischtäter der rassistischen Politik dieses Landes sind gleichzeitig die Nutzniesser der weltweit über Leichen gehenden „Globalisierung“ des Trikonts.
Wir können nicht tatenlos zusehen, wie auf der einen Seite Menschen in der Südhalbkugel des Globus dem Würgegriff der Armut und des Krieges ausgesetzt sind und auf der anderen Seite dem Elend entfliehende Menschen hierzulande weiterhin vom menschenwürdigen Leben ausgeschlossen werden. Es ist längst an der Zeit, dass die doppelt betroffenen MigrantInnen und Flüchtlinge in Begleitung eines intensiven Austausches ihre Kräfte bündeln und dem unsäglichen Zustand ihre „Worte und Würde“ entgegensetzen.
Genau dieses Konzept ist der Ausgangspunkt der Initiave zur Bildung einer „Plattform von MigrantInnen und Flüchtlinge, die euch herzlich zu der oben angegebenen Veranstaltung einlädt.
Initiative zur Bildung einer
„Plattform von MigrantInnen und Flüchtlingen“
(Unorganisierte AktivistInnen und welche, die aus den Gruppen The Voice, respect, Gesellschaft für Legalisierung, ADA/Türkei Zentrum, … kommen)
Kontakt: thevoice_congress@web.de