Oury Jalloh: Die Geschichte eines Todes
Dienstag, den 10. Mai
Diskussionsveranstaltung + Soli-vokü mit:
* Mouktar Bah (Vertreter der Familie Jalloh)
* Regina Götz (Anwältin der Familie Jalloh)
Essen: ab 19 Uhr Diskussionsbeginn:
20 Uhr Druzbar, Yorckstr.59,
Hinterhof, Berlin
Am 7. Januar 2005 wurde in Dessau ein Verbrechen begonnen. Oury Jalloh, ein 21-Jähriger „geduldeter“ Flüchtlinge, wurde circa drei Stunden lang an seinen Füßen und Hände an einer Pritsche gefesselt. Ein Feuer brach angeblich um 12.05 in der Zelle 5 des Polizeireviers Dessaus aus. Gegen 12.30 wurde er von der Feuerwehr tot aufgefunden. Sein Körper war schon zum Teil sehr verkohlt. Laut Polizei und bisherigen Ergebnissen der Staatsanwaltschaft Dessau habe Oury Jalloh Suizid begannen – er habe sich selbst in Flammen gesetzt. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh hat eine lückenlose und sofortige Aufklärung gefordert. Bis jetzt kamen nur Schweigen der PolitikerInnen und der Gesellschaft. Es ist nun davon auszugehen, dass die Ermittlungen eingestellt werden, ohne das wir die Wahrheit je herausfinden. Das werden wir nicht erlauben! Mouktar Bah, Vertreter der Familie Jalloh, und Regina Götz (Anwältin) berichten. p.d. wenn jemand will können wir auch die dokumente als anhang schicken (um flugis zu verteilen)